Die Anleitung zur Lerneinheit

Wollen Sie besser lernen und eine bessere Juristin bzw. ein besserer Jurist werden? Wenn dem so ist, sind Sie hier genau richtig, denn eine eigene reflexive Praxis ist der Schlüssel zu besserem Lernen und besserer Rechtsanwendung.

Damit Sie sich eine reflexive Praxis aneignen können, müssen Sie wissen, was Reflexion ist, wie eine reflexive Praxis aussehen kann und wie Sie sinnvoll über die juristische Ausbildung und die juristische Tätigkeit reflektieren können. Diese Lerneinheit dient nun dem Zweck, Ihnen all das zu vermitteln. Wir sprechen von einer Lerneinheit, weil es eine Einheit von Medien ist, mit der Sie sich auseinandersetzen können, um die Idee der reflexiven Praxis zu verstehen: Videos, Schreibanregungen, Texte, weiterführende Lesehinweise sowie Hinweise auf Musik und Filme sind aufeinander abgestimmt und wirken zusammen.

Sie lernen und wenden das Recht an. Lernen und Rechtsanwendung, das sind und bleiben Ihre Kerntätigkeiten. Die reflexive Praxis ist nun eine wichtige Ergänzung dieser Kerntätigkeiten. Wenn Sie sich der reflexiven Praxis widmen, schauen Sie eine Folge. Dabei denken Sie mit, eventuell schreiben Sie auch mit. Sie lassen das Ganze etwas sacken. Ein bis zwei Tage nach der Folge reflektieren Sie über das, was besprochen wurde. Dazu nehmen Sie das Dossier zur Hand und schreiben für sich selbst. Im Dossier finden Sie auch die weiterführenden Hinweise zu Literatur und sonstigen Medien, denen Sie nach Belieben und Interesse nachgehen. Das Dossier können Sie hier herunterladen.

So sollte es schließlich Folge für Folge und Reflexionsanregung für Reflexionsanregung weitergehen, bis Sie am Ende der Videoserie angekommen sind und sich schlussendlich Ihre eigene reflexive Praxis eingespielt hat.

Die Anleitung zur Lerneinheit

Wollen Sie besser lernen und eine bessere Juristin bzw. ein besserer Jurist werden? Wenn dem so ist, sind Sie hier genau richtig, denn eine eigene reflexive Praxis ist der Schlüssel zu besserem Lernen und besserer Rechtsanwendung.

Damit Sie sich eine reflexive Praxis aneignen können, müssen Sie wissen, was Reflexion ist, wie eine reflexive Praxis aussehen kann und wie Sie sinnvoll über die juristische Ausbildung und die juristische Tätigkeit reflektieren können. Diese Lerneinheit dient nun dem Zweck, Ihnen all das zu vermitteln. Wir sprechen von einer Lerneinheit, weil es eine Einheit von Medien ist, mit der Sie sich auseinandersetzen können, um die Idee der reflexiven Praxis zu verstehen: Videos, Schreibanregungen, Texte, weiterführende Lesehinweise sowie Hinweise auf Musik und Filme sind aufeinander abgestimmt und wirken zusammen.

Sie lernen und wenden das Recht an. Lernen und Rechtsanwendung, das sind und bleiben Ihre Kerntätigkeiten. Die reflexive Praxis ist nun eine wichtige Ergänzung dieser Kerntätigkeiten. Wenn Sie sich der reflexiven Praxis widmen, schauen Sie eine Folge. Dabei denken Sie mit, eventuell schreiben Sie auch mit. Sie lassen das Ganze etwas sacken. Ein bis zwei Tage nach der Folge reflektieren Sie über das, was besprochen wurde. Dazu nehmen Sie das Dossier zur Hand und schreiben für sich selbst. Im Dossier finden Sie auch die weiterführenden Hinweise zu Literatur und sonstigen Medien, denen Sie nach Belieben und Interesse nachgehen. Das Dossier können Sie hier herunterladen.

So sollte es schließlich Folge für Folge und Reflexionsanregung für Reflexionsanregung weitergehen, bis Sie am Ende der Videoserie angekommen sind und sich schlussendlich Ihre eigene reflexive Praxis eingespielt hat.

Erfahren Sie mehr darüber:

Was Sie beim Ansehen der Videos beachten sollten

Die Lerneinheit ist in einem Serienformat angelegt, das heißt in Staffeln, Folgen und Teilfolgen. Diese Einteilung soll verdeutlichen, inwiefern die Ideen, Themen und Inhalte zur reflexiven Praxis zusammenhängen und wie Sie die Videos bestenfalls anschauen sollten.

Eine Folge steht für eine Idee. Eine Staffel wiederum steht für eine größere Idee, die sich aus den Ideen der einzelnen Folgen zusammensetzt. Sämtliche Folgen und Staffeln bilden schlussendlich die große und umfassende Idee der reflexiven Praxis für Juristen.

Die Idee, die durch eine Folge vermittelt werden soll, ist derart beschaffen, dass Sie sich ihr konzentriert zuwenden können und sollten. Das heißt, dass Sie sich eine Folge an einem Stück, von Anfang bis Ende, ansehen sollten.

Überschreitet eine Folge eine Gesamtlänge von etwa 30 Minuten, besteht sie in der Regel aus zwei oder sogar noch mehr Teilen. Dabei handelt es sich nicht um ein redaktionelles Versehen. Die Aufteilung der Folge ist nicht inhaltlichen, sondern praktischen Gründen geschuldet. Das aufmerksame Schauen eines Lehrvideos ist nämlich anstrengend. Daher sollten Sie eine kurze Pause einlegen, wenn Sie am Ende eines Teils der Folge angelangt sind (etwa eine »Kaffeelänge«). Dem ist durch die Aufteilung der Folge Rechnung getragen, denn es bleibt dabei, dass Sie den Gehalt der Folge als Ganzes begreifen und durchdenken sollten.

Bevor Sie eine neue Folge schauen, sollten Sie einen Blick in Ihr Dossier werfen und schauen, ob ein Vorschlag zur gesonderten Vorbereitung der kommenden Folge gemacht wird. Durch diese Vorbereitung können Sie das Maximum aus der Auseinandersetzung mit der Folge herausholen. Schlagen Sie in ihrem Dossier auch nach, was Gegenstand der letzten Folgen war und was Sie dazu geschrieben haben. Eventuell haben Sie ja auch noch Mitschriften oder sonstige Notizen zu den Folgen. Schauen Sie sich ferner die Kurzbeschreibung und den Verlauf des zu schauenden Videos an, damit Sie eine Ahnung davon entwickeln, was auf welche Weise besprochen werden wird. Werfen Sie zu guter Letzt auch einen Blick auf die Schlagwörter zur Folge. Bestenfalls machen Sie sich ein paar kurze Notizen vorab dazu, was Ihnen zu Thema und Kontext der Folge einfällt oder welche Fragen Sie sich stellen.

In diesem Zusammenhang sollten Sie beachten, dass die Darstellung des Verlaufs die Gliederung des Folgeninhaltes wiedergibt. Da wären zunächst die mit einem Sternchen (*) versehene Punkte. Dabei handelt es sich um elementare Abschnitte, die das Grundgerüst sämtlicher Folgen ausmachen. Sie sind mit dem Sternchen versehen, um sie von den spezifischen inhaltlichen Gliederungspunkten der jeweiligen Folge zu unterscheiden. Die spezifische Gliederung verfügt nämlich über drei Gliederungsebenen. Die oberste thematische Ebene wird nicht gesondert gekennzeichnet. Die zweite thematische Ebene wird mit einem Halbgeviertstrich (–), die untergeordnete dritte Ebene mit einem Geviertstrich (—) gekennzeichnet. Die thematische Untergliederung einer Folge wird durch ihre Aufteilung in mehrere Teile nicht berührt. Schauen Sie sich zum besseren Verständnis folgendes Beispiel an:

 

19:32              Proaktive Übertragung

21:44              – Denken und reflektieren, um zu lernen

29:22              * Abschluss und Überleitung

 

Teil 2

00:09              * Anknüpfung an den ersten Teil

01:05              – Artikulieren und handeln

17:14              — Beginnen Sie mit Artikulation!

20:36              * Zusammenfassung und Abschluss

 

Sehr gerne hätten wir diesen Verlauf interaktiv ausgestaltet. So hätten Sie direkt durch Anklicken des Verlaufspunktes die entsprechende Stelle im Video angesteuert. Leider reichte unser recht knappes Budget nicht mehr für eine solche Programmierung aus. Sollten Sie also einmal die Ausführung zu einem Thema wiederholen oder überspringen wollen, muss dies manuell mit Blick auf den Verlauf erfolgen.

Wenn Sie sich eine Folge anschauen, widmen Sie sich voll und ganz dieser Aktivität. Schließen Sie sämtliche Anwendungen und/oder Browserfenster und versetzen Sie zudem Ihr Handy/Smartphone in den Ruhemodus. Eliminieren Sie Quellen möglicher Ablenkungen. Um die Konzentration besser aufrechtzuerhalten, sollten Sie sich während der Folge ganz entspannt ein paar Notizen machen. Es kommt dabei nicht darauf an, was genau Sie schreiben, sondern nur darauf, dass Sie schreiben, um besser zuzuhören.

Wenn Sie jetzt mehr über das Mitschreiben und aufmerksame Zuhören wissen wollen, dann sollten Sie einen Blick auf die Folgen III/2 »Schreiben« und III/4 »Zuhören« werfen.

Zu jeder Folge gibt es schließlich noch Quellenhinweise und Anmerkungen, welche Sie ebenfalls auf der Seite einer jeden Folge aufrufen können. Konsultieren Sie, um Hinweise auf die Quellenliteratur nutzen zu können und um sich weiterführende Fragen selbst zu beantworten. Des Weiteren finden Sie dort auch Richtigstellungen für den Fall, dass während des Drehs einmal etwas schief gelaufen sein sollte.

Nachdem Sie eine Folge geschaut haben, sollten Sie in aller Regel nicht sofort die nächste Folge anschauen. Geben Sie sich Zeit, zu verarbeiten, was Sie gesehen haben. Nehmen Sie sich Zeit, zu reflektieren und zu beobachten, inwiefern das, was besprochen wurde, zutrifft, nützlich ist oder gar doch keinen Sinn ergibt. Setzen Sie sich dazu mit dem Dossier auseinander und schreiben Sie für sich selbst.

Wie Sie das Dossier optimal nutzen können

Das Dossier ist als Dreh- und Angelpunkt Ihrer Auseinandersetzung mit der Idee der reflexiven Praxis gedacht. Im Dossier finden Sie einen idealen Ablaufplan sowie weiterführende Hinweise auf Literatur, Filme und Musik. Doch vor allen Dingen enthält das Dossier die auf die Folgen abgestimmten Anregungen zur Reflexion und zum Schreiben für sich selbst.

Bevor Sie vertieft in die Serie der Videos einsteigen, sollten Sie das Dossier hier downloaden und ausdrucken, gleich ob farbig oder schwarz-weiß. Sortieren Sie die Seiten in einen Ringbinder oder Klemmbinder ein. Der Vorteil dabei ist, dass Sie nachher zusätzliche Seiten, die Sie für Ihre Schreibübungen verwenden werden, einfach zwischen den vorgegebenen Seiten einsetzen können.

Überfliegen Sie das Dossier einmal in Gänze. Schauen Sie sich an, was es alles bereit hält. Nehmen Sie es zur Hand, wenn Sie sich die Anleitung der Lerneinheit anschauen und überlegen, wie Sie die reflexive Praxis für sich einsetzen wollen. Planen Sie, wann Sie die ersten Videos schauen werden.

Im Dossier ist jeder Folge der Serie mindestens eine Seite zugeordnet. Dort finden Sie die Anregungen zur Reflexion und zum Schreiben für sich selbst, welche an den Inhalt der Folge anknüpfen. In der Regel sollten Sie sich unmittelbar vor sowie einen Tag nach dem Schauen einer Folge mit den Anregungen im Dossier auseinandersetzen.

Entscheidend ist, dass Sie es nicht mit einem Übungsbuch oder Ähnlichem zu tun haben. Es wird nicht geprüft, ob Sie wiedergeben können, was Inhalt der Folge war. Sie schreiben nicht, um irgendjemanden zufriedenzustellen. Sie schreiben, um zu reflektieren. Sie schreiben, um besser über das nachdenken zu können, was der Inhalt der Folge für Sie bedeuten mag und was Sie daraus machen können. Sie schreiben für sich selbst. Diese besondere Art und Weise zu schreiben wird sowohl im Dossier als auch in einzelnen Folgen der Lerneinheit ausführlich erläutert.

Im Dossier sammelt sich somit nach und nach an, was Sie im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung mit den einzelnen Folgen an Gedanken zu Papier bringen. Neben Ihren Schreibspuren zu den Reflexionsanregungen können Sie auch Mitschriften zu den Videos oder sonstige Notizen zu den Inhalten der reflexiven Praxis hier sammeln.

Ein wichtiger und wertvoller Arbeitsschritt ist schlussendlich die Durchsicht und Kommentierung dessen, was Sie über die Zeit geschrieben und gesammelt haben. Sehen Sie ihr Dossier in regelmäßigen Abständen durch. Kommentieren Sie ihre Schreibspuren. Dazu dient Ihnen der linke Rand, den Sie auf jeder Seite finden können oder – sofern Sie selbst nachher Seiten ergänzen – lassen sollten. Verknüpfen Sie Gedanken mit Verweisen auf andere Seiten. Ergänzen und korrigieren Sie, was Sie wieder-, weiter- und umgedacht haben. Dies wird Ihnen helfen, Ihre Gedanken besser zu verstehen, anzupassen und nutzen zu können.

Dieses Überschreiben und Überdenken ist nicht zwingend ein peinlich genaues, zeitintensives Unterfangen. Es reicht aus, sich nur wenige Minuten Zeit zu nehmen, etwas in dem Dossier zu blättern, die Seiten zu überfliegen und zu annotieren, was einem in den Sinn kommt. Nach einiger Zeit werden Sie feststellen, wie sich Ihr Denken im Verlauf der Auseinandersetzung mit der Lerneinheit verändert. Eine tolle Erfahrung.

Neben den Schreibanregungen zu den einzelnen Folgen enthält das Dossier zu guter Letzt auch noch Hinweise auf Musik, Filme und weiterführende Literatur. Durch die Auseinandersetzung mit diesen weiterführenden Inhalten sollen Sie Ihr Bewusstsein dafür schärfen, wie weit die Reflexion über die juristische Ausbildung und die praktische Rechtsanwendung gehen kann. Das wird beispielsweise an der Liste zu den sehenswerten Filmen und Serien deutlich. Die Institution des Rechts ist ein essenzieller Bestandteil der Gesellschaft und ist als solcher auch immer wieder Gegenstand von Erzählungen, die aufgeschrieben oder verfilmt werden. Diese Geschichten reflektieren mithin, wie Juristen wirken und wahrgenommen werden. Sie veranschaulichen, mit welchen Problemen und Konflikten wir zu tun haben.

Die weiterführenden Literaturhinweise sollen dem Umstand Rechnung tragen, dass wir durch die reflexive Praxis viele Fragen aufwerfen und Ihnen die Beantwortung überlassen. Wir deuten etwa an, was ein gutes Rechtsgutachten ausmacht, Sie selbst müssen jedoch einen Weg für sich finden, wie Sie lernen, möglichst gute Gutachten zu schreiben. Da hilft es, wenn Sie eine oder zwei Literaturstellen als Ausgangspunkt an die Hand bekommen.

Wie Sie den zeitlichen Ablauf der Lerneinheit planen können

Die Lerneinheit richtet sich in erster Linie an all diejenigen, die sich in der juristischen Ausbildung befinden. Gleich ob Sie gerade Ihr Jura-Studium aufgenommen haben, sich mitten in der Vorbereitung auf das erste Staatsexamen befinden oder gar bereits mit dem Referendariat begonnen haben, Sie können und werden von der reflexiven Praxis profitieren.

  • Je früher Sie sich mit der reflexiven Praxis auseinandersetzen, desto besser.
  • Für die reflexive Praxis ist es nie zu spät.
  • Sich ein wenig mit der reflexiven Praxis zu befassen, ist besser, als es gar nicht zu tun.

Sich mit der Lerneinheit auseinanderzusetzen und sich eine eigene reflexive Praxis anzueignen ist ein andauernder Prozess. Dieser Prozess braucht seine Zeit. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Sie das begreifen.

Daraus folgt nicht, dass Sie sich der Lerneinheit und dem Reflektieren nur dann widmen sollten, wenn Sie meinen, Zeit und Ruhe zu haben. Denn sofern Sie sich in der juristischen Ausbildung befinden, unter Umständen noch Ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen, ein Hobby, Familie und hoffentlich auch ein paar gute Freunde haben, dann werden Sie nie das Gefühl haben, Zeit und Ruhe für etwas anderes zu haben. Das bedeutet, dass Sie sich die erforderliche Zeit und Ruhe nehmen müssen. Schauen Sie sich in diesem Zusammenhang Folge II/5, 2. Teil, an.

Sie können von einzelnen Inhalten der Lerneinheit auch durchaus kurzfristig profitieren (wie und unter welchen Umständen das gehen kann, erfahren Sie im letzten Punkt dieser Anleitung). Wollen Sie jedoch das große Versprechen der Lerneinheit in Anspruch nehmen, dann werden Sie sich der Thematik längerfristig und vor allem regelmäßig widmen müssen. Wie auch beim Sport kommt es darauf an, dass Sie auch dann trainieren, wenn es mal unangenehm wird, Ihre Motivation mal nicht auf der Höhe ist und/oder sich Verbesserungen nicht unmittelbar einstellen. Die Lerneinheit ist dahingehend konzipiert. Sie ist auf einen Zeitraum von etwa sechs Monaten ausgelegt. Danach sollten Sie sich Ihre eigene reflexive Praxis angeeignet haben und wissen, was Sie weiterhin zu tun haben.

Schauen Sie sich den Zeitplan im Dossier an, der den idealen Verlauf der Lerneinheit abbildet. Ein Kästchen entspricht einem Tag, die zuerst aufgeführten, kleinen arabischen Ziffern zeigen dies an.

Die einzelnen Folgen werden mit einer Kombination von römischen und arabischen Ziffern bezeichnet. »II/4« bezeichnet also die vierte Folge der zweiten Staffel. Eine Darstellung der Folgen in Teilfolgen erfolgt im Zeitplan nicht. Das heißt, Sie sollten an dem betreffenden Tag sowohl Teil 1 als auch Teil 2 der vierten Folge der fünften Staffel ansehen.

Grundsätzlich sollten Sie sich unmittelbar vor sowie am Tag nach dem Schauen einer Folge das Dossier zur Hand nehmen und sich mit den zu der Folge gehörigen Anregungen zur Reflexion auseinandersetzen. Die Anregungen zur Reflexion sind im Zeitplan mit der entsprechenden Seitenzahl (S. + arabische Ziffer) des Dossier verzeichnet. Zum Beispiel sollten Sie am Tag nach Folge drei der ersten Staffel die Anregungen der »S. 2« bearbeiten.

Der ideale Verlauf der Lerneinheit soll Ihnen zur Orientierung dienen. Sie sehen, wie diese Lerneinheit gedacht ist und wie man einzelne Aktivität optimal aufeinander abstimmen sollte. Begreifen Sie diesen Plan als Anreiz, die Lerneinheit so gut wie es Ihnen möglich ist durchzuführen.

Planen Sie individuell, realistisch, sinnvoll und effektiv. Dazu finden Sie im Dossier einen Blanko-Zeitplan. Füllen Sie diesen jeweils für etwa drei Wochen im Voraus mit Bleistift aus. Halten Sie dann mit Radiergummi und Füller oder Kugelschreiber nach, mit welchen Folgen und mit welchen Reflexionsanregungen Sie sich tatsächlich auseinandergesetzt haben. Ihr Zeitplan wird auf diese Weise ganz nebenbei zu einer Art Lesezeichen für die Lerneinheit.

Wie Sie mit dem Index Inhalte der einzelnen Videos entdecken und/oder wiederfinden können

Der Index ermöglicht Ihnen eine besondere Form des Zugriffs auf die Inhalte der einzelnen Folgen und Teilfolgen. So können Sie bestenfalls mit einer einfachen Stich- oder Schlagwortsuche im Index einen Abschnitt in einem Video wiederfinden, welchen Sie noch einmal ansehen möchten. Sie können den Index jedoch auch ohne eine spezifische Suchanfrage durchsehen und sich anschauen, was Ihr Interesse weckt.

Im Gegensatz zu der thematischen Verknüpfung einzelner Folgen beziehen sich die Verknüpfungen des Indexes in der Regel auf einzelne Abschnitte der Folgen sowie Folgenteile. Während Sie verknüpfte Folgen somit jeweils als thematisches Ganzes begreifen und anschauen können, kann es sein, dass sich die im Index verknüpften Folgen lediglich hinsichtlich des im Index bezeichneten Themas überschneiden und sonst thematisch auseinanderfallen. Mit dem Index können Sie mithin sehr gezielt nach spezielleren Themen wie etwa dem Zeitmanagement in einer Klausur suchen.

Der Index ist systematisch geordnet, das heißt Sie finden dort nicht einfach nur alphabetisch geordnete Schlag- und Stichwörter, sondern vielmehr Ober- und Unterbegriffe. Hieran können Sie thematische Zusammenhänge der einzelnen Ideen und Begriffe ablesen. Nicht jeder Oberbegriff muss dabei selbst auf eine Videofundstelle verweisen. Stehen Oberbegriffe ohne eigenen Verweis, dann dienen sie dazu, die unter Ihnen zusammengefassten Ideen besser auffindbar zu machen. Des Weiteren sind Siehe- und Siehe-auch-Verweise im Index integriert. Diese Verweise sind dem jeweiligen Begriff untergeordnet, auf den sie sich beziehen. Sollte Ihnen die Unterscheidung der Verweisungen nicht geläufig sein, so schauen Sie doch einfach mal folgenden Videoabschnitt: III/7, 3. Teil, ab 43:08.

Wie Sie sehen können, werden die Videos im Index mit römischen Ziffern für die Staffeln und arabischen Ziffern für die Folgen bezeichnet. Darauf folgt gegebenenfalls der jeweilige Teil der Folge und schließlich für die spezifische Fundstelle der entsprechende Zeitpunkt, ab dem Sie das Video abspielen sollten. Wenn Sie jetzt mehr über den Umgang mit Indexen erfahren wollen, dann empfehlen wir Ihnen die Lektüre von Robert Fugmann, Das Buchregister, aus dem Jahre 2006.

Nehmen Sie sich für Ihre Recherche im Index Stift und Papier zur Hand, um sich die Fundstellen zu notieren, arbeiten Sie mit einem kleinen Texteditor und copy-paste oder merken Sie sich einfach die Fundstelle und wählen dann über die Folgenübersicht das entsprechende Video an. Gerne hätten wir Ihnen eine automatische Verlinkung der Videos und idealerweise noch der präzisen Fundstelle bereitgestellt, so dass Sie nur auf den Eintrag im Index hätten klicken müssen. Doch leider hätte eine solche Programmierung allein das ganze Budget verbraucht, welches wir für das gesamte Projekt zur Verfügung hatten.

Wie Sie Inhalte der Lerneinheit gezielt im Hinblick auf bestimmte Bedürfnisse einsetzen können

Unter Umständen sind Sie aktuell in einer Situation, die es Ihnen nicht erlaubt, sich der Lerneinheit in Gänze zu widmen und auf ihren langfristigen Nutzen zu bauen. Dann schauen Sie sich folgende Vorschläge an.

  • Sie haben gerade das Studium aufgenommen und kommen – gefühlt – schon jetzt nicht mehr hinterher? Sie zweifeln, ob das juristische Studium für Sie das richtige ist?
    • Schauen Sie die Folgen I/1, II/1, II/5, III/1-6, III/sp und Staffel IV.
  • Sie fragen sich ernsthaft, ob die Juristerei (noch) das Richtige für Sie ist?
    • Schauen Sie die Folgen II/1, IV/1, V/4, VII/1.
  • Die juristische Ausbildung laugt Sie stark aus? Sie haben Probleme mit Ihrem Selbstbewusstsein? Sie werden geplagt von Versagensängsten? Sie stecken in einer persönlichen Krise?
    • Schauen Sie die Folgen I/1, II/1, II/5, III/sp.
  • Sie haben Angst vor dem Klausurenschreiben? Sie fühlen sich blockiert?
    • Schauen Sie die Folgen VII/4, VII/sp, IV/3, II/5.
  • Sie haben den Eindruck, Sie könnten viel bessere Klausuren schreiben, als Sie es bisher tun?
    • Schauen Sie die Folgen IV/2 und 3, VII/3, VII/4, VII/sp, III/3 und auf jeden Fall V/sp.
  • Sie wollen sofort bessere Klausuren schreiben?
    • Schauen Sie die Folgen V/sp und VII/4.
  • Sie ärgern sich, dass Sie nicht so effizient und effektiv lernen, wie Sie es eigentlich gerne tun würden oder Sie haben erkannt, dass Sie besser lernen müssen?
    • Dann schauen Sie die Staffeln II und III komplett.
  • Sie wollen wissen, wie man effektiv mit Karteikarten lernen kann?
    • Schauen Sie die Folgen III/7, III/2 und III/5.
  • Sie sind der Ansicht, dass Ihnen Präsenzveranstaltungen wie die Vorlesung nichts bringen?
    • Schauen Sie die Folgen III/4 und III/2.
  • Sie wollen das, was Sie lernen, langfristig effektiv lernen und besser wiederholen können?
    • Schauen Sie die Folgen III/sp sowie III/7.
  • Sie sind durchgefallen, verstehen aber einfach nicht, warum?
    • Schauen Sie die Folgen II/3, IV/3, VII/4, V/sp, VII/1 und VII/2.
  • Sie haben die Erste Prüfung nicht bestanden oder möchten Ihre Ergebnisse verbessern?
    • Bestenfalls nehmen Sie sich die Zeit und absolvieren die vollständige Lerneinheit zur reflexiven Praxis.
    • Sofern Sie nur wenig Zeit haben, schauen Sie die Folgen III/sp, VI/2, II/1, II/3, II/5, III/5, III/6, die Staffel IV, V/sp, VII/2, VII/3, VII/4, VII/sp sowie esp.
  • Sie haben gerade die Klausuren hinter sich gebracht und möchten sich auf die mündliche Prüfung vorbereiten?
    • Schauen Sie die Folgen esp, III/4 sowie V/sp.
  • Sie wagen einen Neuanfang nach längerer Pause?
    • Nehmen Sie sich die Zeit und absolvieren die reflexive Praxis in Gänze.
  • Sie stehen kurz davor, mit dem Vorbereitungsdienst anzufangen?
    • Los geht’s. Absolvieren Sie die reflexive Praxis innerhalb der ersten 10 Monate im Referendariat und lernen Sie auf einem anderen Level!

Eine Druckversion der Anleitung können Sie hier herunterladen.